Generationenprinzip (15)

Das Generationenprinzip, auch Großvater-Vater-Sohn-Prinzip genannt, stellt in der EDV eine Strategie der Datensicherung dar. Es stellt sicher, dass immer mehrere Sicherungen in verschiedenen zeitlichen Abstufungen (Großvater, Vater, Sohn) vorhanden sind.

Übertragen auf die Automobilwelt stellt Ihnen der BAC e.V. in seiner Serie herausragende Fahrzeuge aus unterschiedlichen Generationen vor. Vielleicht inspirieren wir Sie sogar, sich eine der vorgestellten Kombinationen in Ihre Garage zu stellen? Oder sie nennen bereits ein Fahrzeug in unterschiedlichen Generationen Ihr eigen?

Besuchen Sie unsere Facebook Seite , liken und kommentieren unsere Vorstellungen und schlagen eigene Kombinationen vor, welche wir zukünftig präsentieren dürfen.

Diese Woche stellen wir Ihnen den Gruppe 4 Fiat 124 Spider Abarth  und den brandneuen Abarth 124 Rally vor. Geniessen Sie  die wunderbaren Videos:

 

 

BAC zu Gast beim Deutschen Damen Automobilclub e.V.

Der DDAC, gegründet 1926 von sieben sportlich aktiven und progressiven Damen, ist bis heute der einzige deutsche Automobilclub geblieben, der nur weibliche Mitglieder hat. Grund genug, für unsere Schatzmeisterin Brigitte Märtens, die freundliche Einladung der DDAC- Landesvorsitzenden Berlin / Brandenburg anzunehmen und die jährliche “Deutsche Touristische Orientierungsfahrt“, anlässlich des neunzigjährigen Bestehens der sportlichen Damen zu besuchen.
Die sportliche Herausforderung besteht für den DDAC nicht im Rausch der Geschwindigkeit, sondern in  der hervorragenden Kartenkenntnis gepaart mit einem guten Orientierungsvermögen in der Natur sowie der Strecken- und Routenfindung. Desweiteren gehört eine Ghymkhana zum grundsätzlichen Programm. Hier zeigt sich, dass gängige Vorurteile bezüglich des weiblichen Manövriertalents vollkommen überholt sind.

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Ein interessanter Videobericht zum neunzigjährigen Jubiläum findet sich bei rbb-online und bereits zum achtzigsten Jubiläum schrieb die Süddeutsche Zeitung ein lesenswertes Portrait über die Frauen in Fahrt.

Der BAC wünscht dem DDAC alles Gute und freie Fahrt für die kommenden neunzig Jahre und hofft, die Mitgliederinnen des DDAC bald auf einer unserer Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

BAC e.V. zu Gast im Audi Sport Pop-Up RStaurant

Am letzten Samstag lud Audi im kleinen Kreis zur Premiere des neuen TT RS Roadster und des kürzlich in New York vorgestellten R8 Spyder in die Audi City Berlin ein. Unter den geladenen Gästen war natürlich auch der BAC durch einige Mitglieder und Teile des Vorstandes vertreten und konnte dadurch in automobiler Atmosphäre Präsenz zeigen.

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Bevor es zur Enthüllung des neuen Sport Modells aus dem Hause Audi kam, wurde die Spannung der Gäste durch ein kurzweiliges Rahmenprogramm gesteigert. Verschiedene Interviews mit dem Berliner Bildhauer und Klangkünstler Nik Nowak, dem Ex-DTM-Champion, Le Mans Sieger und langjährigen Audi-Werksfahrer Frank Biela und einem Vertreter der zuständigen Designabteilung von Audi führten durch den Abend. Begleitet wurde dies durch ein eigens dafür kreiertes Menü des Meisterkochs Markus Herbicht, der nicht nur durch eine exzellente Zusammenstellung der Speisen, sondern auch den damit korrespondierenden Weinen glänzte.

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© Foto: Hannes Saint-Paul www.byhsp.de
© Foto: Hannes Saint-Paul www.byhsp.de

Nach gelungener Präsentation des neuen Audi TT RS mit zugehöriger Soundperformance wurde noch bis Mitternacht unter den Anwesenden bei dem einen oder anderen Drink gefachsimpelt. Gesprächsstoff gab nicht zuletzt die von Audi gewählte Farbkombination des TT in nardograu mit palominobrauner Innenausstattung.

So bedankt sich der BAC bei seinem Mitglied, der Audi Berlin GmbH, für die Gastfreundschaft und die gut organisierte Veranstaltung, die bei manchem BAC-Mitglied die Lust auf die Marke Audi sichtlich steigern konnte.

Berlin – Halensee 29.4.1882

Electromote war die Bezeichnung für den weltweit ersten Vorläufer heutiger Oberleitungsbusse. Am 29.4.1882 führte Werner von Siemens seine neue Erfindung auf einer 540 Meter langen Versuchsstrecke in Berlin Halense, dem heutigen Kurfürstendamm, dieses neue Elektrofahrzeug vor.

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 „Wenn ich mal Muße und Geld habe, will ich mir eine elektro-magnetische Droschke bauen, die mich gewiss nicht im Dreck sitzen lässt“. (Werner von Siemens, 1847) Bereits 1882 wurde dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt und von Siemens baute eine ehemalige Pferdedroschke so um, dass ein Pferdegespann für die Fortbewegung unnötig wurde. Vielmehr wurde die Energie von einem doppeladrigen Kupferkabel an zwei Elektromotoren geleitet, welche das Fahrzeug antrieben. Die zusammen 6PS der beiden Motoren reichten aus, die Electromote auf bis zu 12 km/h zu beschleunigen.

130 Jahre nach dieser Pionierstat entwickelt sich Berlin nun wieder zum Zentrum der Elektromobilität und am 21.5.2016 findet zum zweiten Mal der 8. Lauf der FIA Formel e-Prix in Berlin statt.

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Dr. Ing. h.c. F. Porsche G.m.b.H

Heute vor 85 Jahren wurde die Dr. Ing. h.c. F. Porsche GmbH, Konstruktion und Beratung für Motoren- und Fahrzeugbau in das Stuttgarter Handelsregister eingetragen und stellt damit die Geburtsstunde der heutigen Porsche AG dar. Eines der ersten Konstruktionen war der Porsche Typ 12 für die Nürnberger Zünder- und Apparatebaugesellschaft – Zündapp von welchem 3 Prototypen hergestellt wurden. Dieser Entwurf zeigte bereits deutliche Merkmale, welche sich später im Volkswagen Käfer wiederfanden.

Eine Verbindung zu den Horchwerken ergab sich durch die Konstruktion der imposanten Auto Union Rennwagen mit V-16 Motoren, welche in Zwickau bei Audi entstanden:

Einen wunderschön bebilderten Beitrag zu diesen monströsen, beeindruckenden und überlegenen Rennwagen können Sie hier nachlesen.

 

Viel Vergnügen!

Hört hört – aus Horch wird Audi

Heute vor 106 Jahren, am 25. April 1910, wurden die Audi Automobilwerke GmbH Zwickau in das Handelsregister der Stadt eingetragen. Unser ehemaliger Clubpräsident, August Horch, war nach verschiedenen Unstimmigkeiten aus seiner ursprünglichen Firma  A. Horch & Cie. Motorwagenwerke Actiengesellschaft gedrängt worden und gründete daraufhin im Jahr 1909 die August Horch Automobilwerke GmbH Zwickau. Dies führte jedoch nur zu weiteren Rechtsstreitigkeiten bezüglich der Nutzung des Markennamens „Horch“, welche August Horch letztinstanzlich verlor. Ein Sohn seines Investors und Mitgründers Franz Fikentscher, erfand als Konsequenz aus dem Rechtsstreit den Markennamen „Audi“; das ist die Übersetzung des Imperativs „horch!“ (audi = höre! = horch!) ins Lateinische.

Am kommenden Wochenende stellt Audi in der Audi City Berlin den neuen, auf der New Yorker Autoshow erstmals präsentierten, Audi R8 Spyder vor. Als kleinen Vorgeschmack präsentieren wir Ihnen bereits heute die ersten Eindrücke:

Generationenprinzip (14)

Das Generationenprinzip, auch Großvater-Vater-Sohn-Prinzip genannt, stellt in der EDV eine Strategie der Datensicherung dar. Es stellt sicher, dass immer mehrere Sicherungen in verschiedenen zeitlichen Abstufungen (Großvater, Vater, Sohn) vorhanden sind.

Übertragen auf die Automobilwelt stellt Ihnen der BAC e.V. in seiner Serie herausragende Fahrzeuge aus unterschiedlichen Generationen vor. Vielleicht inspirieren wir Sie sogar, sich eine der vorgestellten Kombinationen in Ihre Garage zu stellen? Oder sie nennen bereits ein Fahrzeug in unterschiedlichen Generationen Ihr eigen?

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Diese Woche stellen wir Ihnen den Gruppe 4 Ferrari 308 GTB Michelotto  und den aktuellen 488 GTB vor. Jean Claude Andruet gewann am Steuer des 308 die 1981er Tour Auto und Ferrari damit zum ersten Mal seit 1972. Zu Ehren dieses Sieges stellte Ferrari bei der diesjährigen Tour Auto Optic 2000 einen 488GTB, lackiert in den Farben des damaligen Siegerfahrzeuges vor:

Geniessen Sie  die wunderbaren Bilder und das Video (© by Ferrari) spa.:

 

 

Generationenprinzip (13)

Nach der, durch die Techno Classica bedingten Pause, geht es diese Woche wieder weiter mit der beliebten BAC – Serie „Generationenprinzip“.

Das Generationenprinzip, auch Großvater-Vater-Sohn-Prinzip genannt, stellt in der EDV eine Strategie der Datensicherung dar. Es stellt sicher, dass immer mehrere Sicherungen in verschiedenen zeitlichen Abstufungen (Großvater, Vater, Sohn) vorhanden sind.

Übertragen auf die Automobilwelt stellt Ihnen der BAC e.V. in seiner Serie herausragende Fahrzeuge aus unterschiedlichen Generationen vor. Vielleicht inspirieren wir Sie sogar, sich eine der vorgestellten Kombinationen in Ihre Garage zu stellen? Oder sie nennen bereits ein Fahrzeug in unterschiedlichen Generationen Ihr eigen?

Besuchen Sie unsere Facebook Seite , liken und kommentieren unsere Vorstellungen und schlagen eigene Kombinationen vor, welche wir zukünftig präsentieren dürfen.

Diese Woche stellen wir Ihnen den überragenden 1927 Bugatti 35B und seinen monumentalen Nachfolger aus 2013, den Bugatti Veyron vor. Geniessen Sie aber auch den wunderbaren Artikel über die vorgestellten Fahrzeuge bei Classic Driver und die wunderbaren Bilder des Fotografen Rémi Dargegen:

 

 

BAC @ Techno Classica

Vom 6. – 10 April fand erneut die Techno Classica in Essen statt. Die von der S.I.H.A. seit nunmehr 28 Jahren ausgerichtete Veranstaltung schaffte es erneut, ihre Vormachtstellung als DIE wichtigste Messe für klassische Fahrzeuge zu bestätigen. Die im Vorfeld gemunkelte Vermutung, das die Quantität der Fahrzeuge zu einem Rückgang der Qualität dieser führen würde hat sich glücklicherweise nicht durch gängig bestätigt – im Gegenteil: So präsentierte der Veranstalter eine faszinierende Sonderschau mit seltenen und spektakulären historischen Rennwagen, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie alle starteten im Jahr 1955 bei der legendären Mille Miglia, dem wohl härtesten Straßenrennen nach dem zweiten Weltkrieg.

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Im Zentrum der Mille Miglia Präsentation steht ein Mercedes-Benz 300 SLR. Es ist ein Auto jenes Typs, mit dem Juan Manuel Fangio – ohne Beifahrer – nach 1.597 Rennkilometern einen sensationellen zweiten Platz errang. Das Auto mit der Startnummer 658 aus dem Mercedes-Benz Museum schmückt den S.I.H.A. Stand zusammen mit weiteren Boliden, wie einem Ferrari 750 Monza,der den 6. Platz errang, einem Porsche 550 Spyder, wie er den 8. Platz belegte oder einem Maserati A6 GCS, der in Brescia am 2. Mai 1955 als Vierter über die Ziellinie fuhr.

Zugegeben, das Angebot an Porsche und Mercedes Modellen, welche trotz höchst unterschiedlichem Zustand, Originalität und Seltenheit doch immer eines gemeinsam hatten – eine exorbitante Preisvorstellung der jeweiligen Verkäufer konnte einen fast erschlagen. Dennoch war das Angebot aussergewöhnlicher und wunderschöner, seltener Fahrzeuge faszinierend und beeindruckend.

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©http://www.gregwapling.com/hotrod/land-speed-racing-history/land-speed-racing-abarth-monoposto-da-record.html

Das 1960 Rekordfahrzeug Abarth Monoposto da Record, der einzige mit Lamborghini V12 Motor gebaute Bizzarini P538, ein wunderschönes 1964er Morgan plus four plus Coupé (nur 26 Stück. gebaut und ca. 13 erhalten) oder auch der letztgebaute Facel Vega FV3B, unrestauriert und in traumhaften Zustand, damals bewegt von seinem berühmten Eigentümer Maurice Trintignant.

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An diesen beiden Stücken automobilem Kunsthandwerks der Firma Delage erkennt man die Liebe zu höchstwertiger Technik und zum Detail:

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Ein weiteres Highlight war natürlich, wie immer, der Stand des Mercedes Benz Kompressor Clubs, der u.a. einen 1926 Mercedes Benz 630K mit Saoutchik „La Boule“ Karosse ausstellte, welches bereits ein für diese Zeit völlig aussergewöhnliches, vollversenkbares Verdeck verfügt.

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©https://en.wheelsage.org/mercedes-benz/630/96947/pictures/pxchm3/

Aber auch aussergewöhnlich liebevoll präsentierten manche Händler Ihre Devotionalien:

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Die Classic Remise (Berlin und Düsseldorf) kooperierte erneut mit dem TÜV Rheinland und  man konnte dort mit dem renommierten Gutachter Norbert Schröder über das neue, sehr empfehlenswerte TÜV Rheinland Oldtimer Handbuch vorzüglich fachsimpeln.

Auch der AvD war wieder mit zwei Ständen vertreten und stellte das neue Format der AvD Histo Tour, einer mehrtägigen, sportlichen Rundfahrt, sowie den Oldtimer Grand Prix, vor. Die Kollegen des ADAC beeindruckten mit einer imposanten Ausstellung in Halle 3, nahmen das historische Thema aber vielleicht etwas zu genau:

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Insgesamt wieder einmal eine besondere Messe mit vielen aussergewöhnlichen Fahrzeugen. Wir freuen uns bereits auf die beginnende Saison, aber insbesondere auch auf die vom 06. – 09. Oktober stattfindende Motorword Classics in Berlin, wo der BAC vertreten sein wird.

Ein paar weitere Eindrücke:

P.S.: wer sich für die momentane Marktlage von klassischen Fahrzeugen interessiert, dem sei das folgende Video nahegelegt:

„automobile“ Reise nach Belgien II

Nach dem Besuch des Circuit de Spa-Francorchamps in der letzten Woche, setzen wir nun die Reise fort in die doppelte Hauptstadt –  Belgiens und der Europäischen Union: Brüssel. Hier finden sie viele bekannte Sehenswürdigkeiten, aber auch, vielleicht etwas unbekannter, eines der wohl beeindruckendsten Automobilmuseen der Welt, die Autoworld. Situiert in einem beeindruckenden Gebäudeensemble, welches im Auftrag König Leopold II. ursprünglich für die, für den 50ten Nationalfeiertag Belgiens geplante, Weltausstellung 1880 gebaut wurde. Die nach ihrem Architekten benannten  Bordiau-Hallen  flankieren einen beeindruckenden Triumphbogen. Ca. 12 km ausserhalb des Brüsseler Zentrums. finden sie diese am Ende der prächtigen Avenue de Tervuren. Die Autoworld stellt einen Teil der unglaublichen Sammlung der Genter Familie Mahy aus und ist mit ca. 950 ausgestellten Fahrzeugen (es gibt noch ein paar hundert mehr) eine der grössten der Welt.  Eine vollständige Wiedergabe der äusserst interessanten und absolut lesenswerten Entstehungsgeschichte der Sammlung Mahy können sie auf der Webseite von Mahymobiles und im Blog von Jules Mahy nachlesen.

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Neben einem Teil der Sammlung Mahy´s ist die Autoworld neun weiteren Themenbereichen gewidmet:

1.Belgischer Automobilbau:

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3. Design Geschichte: zone3_big

 

4. Werkstätten: zone4_big

 

5. Automobilnahe Ausbildung: zone5_big

 

6. Motorrad Sammlung Marcel Thiry: zone6_big

 

2. Öffentlicher Dienst: zone7_big

 

8. Pierre d´Ieteren Karosseriebau: zone8_big

9. Comic Strips:

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© autoworld

Wer von Ihnen noch nicht genug Automobilgeschichte erlebt hat, dem empfehlen wir die Fahrt in den 80km südwestlich von Brüssel gelegenen Ort  Leuze-en-Hainaut. Hier befindet nämlich sich der restliche Teil der Sammlung Mahy in dem eigenen  Musée Communal de l’Automobile Mahymobiles.

Allen anderen möchte der BAC einen kleinen, versteckten, ganz besonderen Stadtteil Brüssels vorstellen, den Sablon (oder Zavel). Unbedingt einen Besuch wert ist das Stammhaus von Pierre Marcolini, dem besten Chocolatiers Belgiens, das hervorragende Restaurant Comme Chez Soi oder die nicht weniger gute Brasserie Lola.

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©Comme Chez Sois

 

Abseits des touristischen Trubels des Grand Place kann man hier  in der gewohnt gehobenen belgischen Qualität genüsslich speisen, in hochwertigen Antiquitätengeschäften oder Kunstgalerien stöbern oder einfach den Tag bei einem Glas Wein wunderbar ausklingen lassen kann…